Muß man daran glauben?
Ich kann jeden verstehen, dem es schwer fällt, an Energieübertragung oder Heilung durch Handauflegen zu glauben. Aus eigener Erfahrung weiß ich aber, dass Reiki auch wirkt, wenn man nicht daran glaubt:
Mein Verstand hätte mich damals, als mir Reiki noch unbekannt war, wohl nicht zu einem Reiki-Therapeuten geführt. Eher zufällig auf Empfehlung einer Physiotherapeutin ging ich zu einer Usui Reiki-Meisterin in Berlin, allein mit der Information, dass es sich um eine alternative Heilmethode handele, ohne zu wissen, was mich genau erwarten würde.
Als ich kurz vor meiner Behandlung erfuhr, worum es sich genau handelte, ärgerte ich mich, dass ich mich vorher nicht besser informiert hatte. Allein der Anstand hielt mich davon ab, einfach wieder zu gehen.
Ich erinnere mich noch während der Behandlung gedacht zu haben, dass das ein Beruf sei, den nur Menschen mit warmen Händen ausüben könnten, der für mich daher nie in Frage käme. Glücklicherweise spürte ich im weiteren Verlauf der Behandlung weit aus mehr, als nur ihre warmen Hände. An einer Stelle verspürte ich ein kreisrundes warmes Brennen, dass nicht durch die warmen Hände zu erklären war. Das ließ mich neugieriger und aufgeschlossener werden. Da die Behandlung in jedem Falle sehr angenehm war beschloss ich, mich auf ein Paket von fünf Behandlungen einzulassen, was ich, wie man sich denken kann, später nie bereut habe.
Meine Schmerzen ließen nach und gleichzeitig auch kleinere andere Beschwerden. Ich wurde ausgeglichener und merkte schließlich, dass Reiki viel für mich tun konnte. Letztendlich erlernte ich Reiki selbst, erst zur Selbstbehandlung und nach ein paar Jahren, um auch anderen Menschen damit zu helfen.
Nach wie vor kritisch eingestellten Lesern kann ich nur empfehlen
a) es einfach mal auszuprobieren
oder / und
b) sich im Buch “Reiki und Schulmedizin” von Oliver Klatt und Norbert Linder über die bisherigen wissenschaftlichen Studien und Metastudien zu informieren.
Aber wie heißt es so schön:
“Probieren geht über Studieren!” :)



